حزب توده ایران

Interview des Zentralorgans der Tudeh Partei Iran, Nameh Mardom mit dem Genossen Ali Khawari* anlässlich des 100. Jahrestages der Gründung der Kommunistischen Partei Iran und des Kampfes der kommunistischen- und Arbeiterbewegung im Iran!

Nameh Mardom (NM): Als erste Frage möchte ich Sie, um Ihre Einschätzung bezüglich der Rolle und Bedeutsamkeit der kommunistischen- und Arbeiterbewegung Iran und deren hundertjährigen Kampf in unserer Heimat bitten.

 Tudeh Info 7 July 2020 Nr. 126 (in PDF)

Genosse Khawari: Es ist zu bemerken dass, die Verbreitung des marxistischen Gedankengutes im Iran seinen Ursprung vor der Gründung der Kommunistischen Partei Iran (KPI), während der Entwicklung der sozialdemokratischen Bewegung und beim Aufkommen des Kapitalismus und Entstehung der Arbeiterklasse hatte. Die Sozialdemokratische Partei war die erste relativ geschlossene Partei im Iran, die bei der konstitutionellen Revolution (1905 bis 1911) eine wesentliche Rolle gespielt hat. Neben HAYDAR KHAN AMO-OGHLI waren auch andere glänzenden Persönlichkeiten wie ALI MOSSIOH, KAMRANA AGHAZADEH, SOLTANZADEH, SIRUS BAHRAM, NIKBIN und GHAFARZADEH, die bei der Organisierung der kommunistischen und Arbeiterbewegung im Iran einen hervorragenden Beitrag geleistet haben. Es ist wichtig darauf hinzuweisen, dass die Formierung dieser Entwicklungen im Iran in einer Zeit von statten ging, in der  in unserer Nachbarschaft (Russland) sich die Oktoberrevolution unter der Führung Lenins bildete und die russische Bolschewisten bei der Übermittlung des politisch aufklärerischen Materials an unseren Kämpfer eine große Rolle spielten.

 Die Gründung der KPI im Juni 1920 ist in der Tat durch den Zusammenschluss der verschiedenen revolutionär sozialdemokratischen Strömungen - allen voran die Parteien Edalat und Hemmat (Gerechtigkeit und Anstrengung) - zustande gekommen. Somit hat sich eine neue Wende in der iranischen nationalen Befreiungsbewegung und in der Arbeiterbewegung mit der Umgestaltung der politisch-gesellschaftlichen Beziehungen im Iran als Ergebnis hervorgetan.

Der Einsatz der Kommunisten für die Bildung der Arbeitergewerkschaften in Teheran und anderen Städten, sowie die Organisierung deren Kämpfe haben bald die herrschende Reaktion auf den Plan gerufen. Die Verabschiedung des "schwarzen" antikommunistischen Gesetzes am 30. Mai 1921seitens der Regierung von Reza Schah hatte nicht nur das Verbot der KPI und deren Aktivitäten zufolge gehabt, sondern auch den Angriff auf die Führung der Partei und die Verhaftung zahlreicher Kommunisten darunter der Genosse Dr. Taghi Erani. Er wurde später im Reza Schahs Gefängnis ermordet.  

 

NM: Über Dr. TAGHI ERANI und seine Mitkämpfer im Gefängnis, u. a. auch über die „53 gefangenen Persönlichkeiten“ ist bis jetzt viel geschrieben worden. Infolge der Freilassung der Kommunisten aus dem Gefängnis wurde die Tudeh Partei Iran im Oktober 1941 gegründet. Würden Sie bitte die Rolle dieser 53 Persönlichkeiten bei der Bildung der Partei näher erläutern?

 Genosse Khawari:  Mit der Freilassung der 53 Personen und dem Sturz der Regierung von Reza Schah war die Möglichkeit für politischen Aktivitäten gegeben und die Tudeh Partei Iran wurde mit Engagement der politischen Gefangenen, die freigelassen wurden, aber auch durch Einsatz freiheitsliebender Persönlichkeiten wie SOLEIMAN-MIRZA ESKANDARI gegründet.

 

NM: Wie alt waren Sie damals; hatten Sie jemals Kontakte oder Treffen mit diesen 53 Personen?

 Genosse Khawari: Ich bin im Jahr 1923 geboren und bei der Gründung der Partei war ich ein junger Mann, tief beeindruckt von fortschrittlichen Gedanken und war in der Stadt Maschad aktiv. Genosse MAHMUD BOGHRATI gehörte zu der Gruppe der 53 Personen und kam damals nach Khorasan, um hier das Landeskomitee der Partei zu organisieren. Genosse BOGHRATI hat, obwohl ich noch sehr jung war, beim Sekretariat der Partei für meine Mitgliedschaft der Partei angesucht. Ich habe dann im Jahr 1943 meine Mitgliedskarte erhalten und später die Verantwortung für die Jugendorganisation der Partei in Maschad übernommen. 

 

NM: Können Sie uns über die Aktivitäten der Partei in den ersten Jahren nach ihrer Gründung erzählen?

 Genosse Khawari: Durch die Gründung der Partei war eine Wandlung in der iranischen Gesellschaft zu spüren. In einer kurzen Zeit hat die Tudeh Partei Iran so tiefe Wurzeln in der Gesellschaft geschlagen, dass überall darüber gesprochen wurde. Angefangen in der Milieus der Arbeiter, bei den Aktivitäten zur Gründung der Arbeiter- und Bauerngewerkschaften bis in den Studentenkreisen. Der Einfluss der Partei war omnipräsent. Und zum ersten Mal nach der Zeit der KP-Iran haben wieder die iranischen Frauen eine starke Stimme zur Unterstützung ihrer Rechte finden und wahrnehmen können.

Viele Persönlichkeiten aus dem Gesellschafts- und Kulturbereich haben die fortschrittlichen Anschauungen der Partei erkannt und wurden entweder Mitglied der Partei oder ihre Sympathisanten. Unsere Partei konnte ein gesellschaftlich großes Potenzial für die Durchsetzung der fortschrittlichen Forderungen zusammenschließen.

Eines der Hauptziele des CIA-Putsch im August 1953 im Iran war, wie die historischen Dokumente der englischen und US-Regierungen nun nach 67 Jahre zeigen, die Zerschlagung unserer Partei und Eindämmung der progressiven Anschauungen in unserer Gesellschaft.

Die Angst der Regierungen der USA und Englands bestand darin, dass es die legale Regierung des iranischen Premierminister Dr. Mohammad Mossadegh nicht schaffen würde, den Einfluss unserer Partei in der Gesellschaft zu stoppen. Daher haben sie mit Hilfe der inländischen Reaktionäre, wie Ayatollah Kaschani und mancher Gefährten von Dr. Mossadegh den Putsch organisiert. Das Ergebnis war unter anderem der Sturz der Regierung Mossadeghs, die Verhaftung einer Unzahl von Mitgliedern und Sympathisanten unserer Partei, die Hinrichtung von Dr. HOSSEIN FATEMI [Kamerad und Außenminister der Mossadegh-Regierung] ,aber auch hervorragenden Genossen der Partei wie MORTEZA KEIVAN [Dichter] und hervorragende Offiziere und Persönlichkeiten wie SIAMAK, MOBASCHERI, WAZIRIAN, ATAROD und ROUZBEH.

 

NM: Wie war die Auswirkung des CIA-Putsches und der Niederlage der Nationalbewegung auf die Reorganisation und den Kampf der Partei.

 Genosse Khawari: Die Partei hat mit großer Anstrengung versucht, nach dem Putsch ihre Aktivitäten in illegaler Form fortzusetzen. Der heldenhafte Kampf der Studenten, Partei- und Mossadegh-Anhänger, vier Monate nach dem Putsch, bekannt als Legende von „16. Azar“ (6. Dezember) wurde in der Geschichte des Landes registriert.

 Auch die Aufklärungskampagnen – und Tätigkeiten der Partei gegen den CIA-Putsch dauerten bis 1957 und darüber hinaus auch bis zur Verhaftung des Genossen ROUZBEH und anderen Genossen. Allerdings haben die Meinungsverschiedenheiten unter der Parteiführung im In- und Ausland bezüglich der Einschätzung der National-Bourgeoisie, der Regierung von Dr. MOSSADEGH und auch der Art und Weise des Parteikampfes nach dem Putsch, für Verwirrung und lähmende Störung bei der Reorganisation der Partei und der Darbietung einer klaren Parteipolitik gesorgt. Diese Themen wurden im Sinne einer seriösen Kritik an die Parteiführung in den Dokumenten des 4. Plenums des ZK der Partei im Jahre 1957, die erste Sitzung nach 9 Jahren, widerspiegelt. Alles in allem waren es sehr schwierige Jahre für die Partei, bis sie sich zu einem organisierten Kampf gefunden hat.    

 

NM: Sie haben bereits im Vorfeld über Ihre Erlebnisse im Gefängnis, über SAVAK-Folter und über Ihre Beziehung zu Nicht-Tudehies, wie Fedayins, National-Liberalen und Moslems gesprochen. Gibt es diesbezüglich noch mehr zu erzählen?   

 Genosse Khawari: Über alle Details in meiner 15-jährigen Gefangenschaft zu reden,  verlangt viel Zeit. Ayatollah Taleghani war eine der Persönlichkeiten, zu der ich eine gute Beziehung hatte.

 

NM: Sind Ihnen im Gefängnis vielleicht Leute wie Khamanei oder Rafsanjani begegnet?

 Genosse Khawari: Nein ich kann mich nicht erinnern, dass ich Khamanei gesehen habe. Rafsanjani  sah ich wohl paar Male, wir hatten sogar Kontakte miteinander. Jedenfalls zählten sie nicht zu den Prominenten der Islamischen Bewegung jener Zeit. Beide waren junge Theologiestudenten im Gefängnis und wurden dann nach einer kurzen Zeit freigelassen. Die Herren Montazeri und Taleghani waren aber wohl die ehrenwerten Personen dieser Bewegung. Mit Dr. SAHABI und Ing. SAHABI (Vater und Sohn) von der nationalen Bewegung haben wir sogar gute Beziehungen gehabt.  

 

NM: Wurde die Politik der Partei nach der Revolution von der gesamten Parteiführung getragen?

 Genosse Khawari: Genosse ESKANDARI [Generalsekretär der Tudeh Partei Iran bis kurz vor der iranischen Revolution Feb. 1979] hatte von Anfang an andere Meinungen gehabt und war gegen die Parteipolitik im Bezug auf die Verteidigung Khomeinis. Daher verlangte die Partei, dass er ins Ausland geht. Die Wahrheit ist, dass wir alle am Anfang für die Verteidigung der Revolution in ihrer Allgemeinheit waren. Unter der Berücksichtigung des gelebten Klassenkampfes in unserer Gesellschaft, sahen wir das Ziel der Partei in der Vertiefung der Revolution und der Verwirklichung der wirtschaftlich-gesellschaftlichen Forderungen zugunsten der Werktätigen. Ich denke, dass die Verurteilung der militärischen

Offensive der Islamischen Republik gegen Kurdistan im Jahr 1980 während der Regierungszeit von Ing. BAZARGAN seitens des ZKs der Partei und die gleichzeitige Verkündung des bereits vollzogenen Rechtsrucks der Herrschaft der Islamischen Republik, richtige Positionen der Partei waren. Aber leider wurden diese Positionen nicht fortgesetzt und später geändert. Nur eine begrenzte Anzahl der Parteiführung waren mit der Parteipolitik nicht einverstanden: Genossen RAFAT MOHAMMADZADEH, SAFARI, TABARI und ich. Die Akzeptanz für manche Positionen der Partei wurde mit dem Beginn der 1980er-Jahren und der Verschärfung der Unterdrückung im Land noch schwieriger. 

 

NM: In den letzten Wochen wurden viele Publikationen bezüglich des Überfalls auf die Partei im Zusammenhang mit Kuzitschkin (Russischer Diplomat und Spion im Dienste des Westens) und der Zusammenarbeit der englischen und der US-Regierung mit dem Regime der Islamischen Republik veröffentlicht. Wie ist Ihre Meinung dazu?

 Genosse Khawari: Es ist wichtig darauf hinzuweisen, dass das Regime unsere Parteimitglieder, besonders die Parteispitze kannte. Daher ist die Behauptung, dass Kuzitschkin relevante Unterlagen über unsere Mitglieder preisgegeben haben sollte, nicht sehr glaubhaft. Aber eines ist gewiss und zwar die westlichen Spionage-Zentren haben in Zusammenarbeit mit den Geheimdienstorganen des Regimes und der Pasdaran [sogenannte Revolutionswächter] den Überfall auf unsere Partei organisiert. Diesbezüglich gibt es noch einen Aspekt und zwar, dass damals die Pasdaran unter der Führung von Mohsen Rezaie eine verheerende Niederlage im Iran-Irak Krieg einstecken mussten und einer massiven Kritik ausgesetzt waren. Daher brachte die Führung der Pasdaran einen "internen Sieg", um ihren Unfähigkeit in den Kriegsfronten zu vertuschen.

Die imperialistische Anstrengungen zur Beseitigung unserer Partei ist fast 80 Jahre alt und nichts Neues. Wir sind der Überzeugung, dass auch heute noch die westlichen Sicherheitsapparate, wenn es um einen Schlag gegen unsere Partei oder auch gegen andere fortschrittlichen Kräften geht, jederzeit die Zusammenarbeit mit den Sicherheitsorganen des Regimes aufsuchen werden. Es ist auch zu bemerken, dass   laut veröffentlichten Dokumenten der Regierungen der US und Englands in den letzten Jahren, Khomeini von Anfang an (Ära von Jimmy Carter) der Regierungen dieser Staaten Versprechungen bezüglich der Einschränkung der Aktivitäten der Kommunisten im Iran gemacht hatte.

 

NM: Sie haben vorhin über die Art und Weise der Abhaltung des 18. Plenums der Partei [1983] und die Schwierigkeiten in diesem Zusammenhang gesprochen. Wenn möglich, erklären Sie bitte ein wenig über die Situation der Partei im Allgemeinen [zu dieser Zeit] und ihre Beziehung zu den Genossen aus der Sowjetunion und Afghanistan.

 Genosse Khawari: Wie Sie auch erwähnt haben, wurde das 18. Plenum  in einer sehr schwierigen Zeit abgehalten. Das Spektrum der Meinungen reichte von der Verurteilung der Parteiführung, ja sogar deren Entlassung aus der Partei bis zu der Wahrung der Parteilinie, ohne wenn und aber. Insgesamt fand diese Sitzung unter schweren Rahmenbedingungen statt. Doch die Beschlüsse des Plenums konnten im Endeffekt der Partei eine klare Linie verliehen und die Partei konnte nochmals die Fahne ihres Kampfes hochheben. Nach diesem Plenum hatte es viele Trennungen und Fraktionen in der Partei gegeben, die unseren Parteiorganisationen im Westeuropa sehr geschadet haben.

 Nun zu Ihrer Frage in Bezug auf afghanischen Genossen; Wahr ist, dass sie alle ihre Möglichkeiten zur Unterstützung unserer Partei aber auch der Fedayin Mehrheit eingesetzt haben. Meine Begegnungen mit den Genossen der Parteiführung, besonders mit Genossen BABRAK KARMAL und Dr. NAJIB waren von tiefer Freundschaft gekennzeichnet. Unsere Beziehungen zu den anderen kommunistischen und Arbeiterparteien in der Welt waren und sind immer auf gegenseitigen Respekt basiert.

 Nach dem Angriff auf unsere Partei seitens des iranischen Regimes haben wir auch freundschaftlichen Beziehungen zu den sowjetischen Genossen und anderen sozialistischen Ländern, wie Tschechoslowakei und DDR gehabt. Aber mit dem Amtseintritt von Gorbatschow und besonders in den letzten Jahren seiner Regierung sind diese Beziehungen schwierig geworden und sie versuchten, mit der Einmischung in die Angelegenheiten unserer Partei Einfluss auf die Führung der Partei zu nehmen. Jelzin  hatte sogar -als er für die KPdSU in Moskau die Verantwortung übernahm- die Leitung des offiziellen Büros unserer Partei anderen Personen versprochen. Bei meinem Treffen mit den KPdSU-Verantwortlichen für die internationalen Beziehungen habe ich den Protest unserer Partei gegen diesen Akt kundgetan und somit wurde das eingestellt.

 

NM: Wie ist Ihre Einschätzung bezüglich der Situation der Partei und deren Zukunft?

 Genosse Khawari: Die achtzigjährige Geschichte unserer Partei - die älteste politische Partei des Landes- ist eine Geschichte voll von Höhen und Tiefen und ist tief mit dem Kampf unseres Volkes allen voran der Arbeiter und Werktätigen für Freiheit und soziale Gerechtigkeit verbunden.

 Wir haben in den letzten 40 Jahren nach dem Sieg der Revolution [1979] stürmische Phasen hinter uns gelassen. Angefangen mit dem schrecklichen Angriff des Regimes und Verhaftung tausender Tudehis, danach die organisierten „Fernsehshows“ seitens der Folterer, um die Würde der Partei zu ruinieren, Verbreitung der Lügengeschichten über die Partei, organisiert in den Kammern der Geheimdienste des Regimes, anschließend die Ermordung hunderter von Führungsmitgliedern, Mitgliedern und Sympathisanten der Partei, die das geistige Kapital der kommunistischen und Arbeiterbewegung in unserem Land waren, bis  zur organisierten Bildung der Fraktionen und Abspaltungen und danach der Zerfall der sozialistischen Länder in Osteuropa und die gestellte Herausforderung an die theoretischen Fundamente des Marxismus- Leninismus, die einen großen Teil der linken Kräfte in der Welt zu dem ausweglosen „dritten Weg“ und die europäische Sozialdemokratie führte, waren beispiellose Schwierigkeiten, mit denen unsere Partei konfrontiert war.

Aber unsere Mitglieder haben mit Wachsamkeit und Hingabe die Fahne der Partei wieder hoch gehalten. Die Angriffe von links und rechts und seitens des Regimes auf uns zeugen von der starken geistigen Präsenz unserer Partei beim täglichen Kampf in der iranischen Gesellschaft. Eine der wichtigsten Aufgaben unserer Partei in den letzten vier Jahrzehnten war die ernste und bewusste Konzentration auf die kollektive Führung der Partei. Trotz aller Schwierigkeiten, die ich oben geschildert habe, konnte unsere Partei im Jahr 1991 also nach 43 Jahren unter schwierigen Bedingungen ihren dritten Kongress [der zweite Parteikongress fand 1948 statt] mit Erfolg abhalten und nun sind wir mit der Vorbereitungen für den siebten Kongress beschäftigt.

 Unsere Aufgabe heute besteht darin: die Verbreitung der fortschrittlichen Gedanken und der gangbaren Wege für den Kampf gegen das Obrigkeitsregime in der Gesellschaft und zugleich die Organisierung der gesellschaftlichen Kräfte, um das Regime herauszufordern, eine Sache, die heute oder morgen der Fall sein wird. Ich bin von diesem Morgen und der Verwirklichung der Forderungen der überwiegenden Mehrheit der Menschen in unserem Land für Freiheit, Demokratie und soziale Gerechtigkeit tief überzeugt.

 

NM: Vielen Dank, dass Sie uns Ihre Zeit zur Verfügung gestellt haben.

 Genosse Khawari: Ich bedanke mich auch bei den Genossen von Nameh Mardom.

Ich gratuliere auch allen Mitglieder der Partei den 100. Gründungstag der KPI und mehr als 100 Jahren unermüdlichen Kampf der iranischen Kommunistinnen und Kommunisten für die Erzielung der Rechte der Arbeiter und Werktätigen in unserem Land.

Ich wünsche auch unserem Volk und der Partei viel Erfolg im Kampf gegen die herrschende Reaktion.

 

 

*) Genosse Ali Khawari ist ein langjähriges Mitglied der Führung der Tudeh Partei Iran.

 

(Gekürzt aus dem Interview von Nameh Mardom mit dem Genossen Ali Khawari, Nameh Mardom Nr. 1104, 25. Mai 2020,  www.tudehpartyiran.org)

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